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2013 October 27 - 31

Die Vision von ATI

Alexander Technique International (ATI) ist ein weltweit agierender Verband der LehrerInnen, Auszubildenden, FreundInnen und Förderer der Alexander-Technik. Gegründet, um die von F.M. Alexander begonnene Arbeit zu fördern, zu erforschen und zu unterstützen. ATI begrüsst die Unterschiedlichkeit der internationalen Alexander-Technik Gemeinschaft und arbeitet daran internationalen Dialog voranzutreiben.

 

Die Mission von ATI

Ein offenes, globales Umfeld zu schaffen, um die Alexander-Technik zu diskutieren, anzuwenden und weiter zu entwickeln, sowie mit den Entdeckungen von F.M. Alexander zu experimentieren.

Zu ermutigen, die Alexander-Technik sowohl im Menschlichen als auch im Zusammenhang mit unserer Umwelt anzuwenden.

Die Prinzipien der Alexander-Technik in die Struktur und die Arbeitsweise des Verbands zu integrieren.

Eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, mit der die Kompetenz von Alexander-Technik LehrerInnen festgestellt werden kann und eine Zertifizierung für die qualifizierten Absolventen anzubieten.

2013 ATI AGM Schedule

1. Neuronale Leitbahnen für die Imagination - Cathy Madden

Cathy hat an der University of Washington Übungen entwickelt, um Fähigkeiten der Bildvorstellung bei Schauspielern neu auszubilden, die mit Fernsehen und Videospielen, etc. aufgewachsen sind. Die Übungen beruhen auf der Fähigkeit der Alexander-Technik, das gesamte Individuum zu Koordinieren. Sie stützen sich auch auf Übungen aus der Schauspielausbildung, auf Studien der Hirnforschung und auf die Natur. Während des Workshops wird Cathy einige dieser Übungen lehren und individuelle Turns geben, wobei sie die Alexander-Technik einsetzt, um diese Übungen auszuführen. Zwar wurden die Übungen als Teil des Schauspieltrainings entwickelt, doch sind sie für jeden nützlich, nicht nur für Schauspieler.

*Diese Arbeit mit Schauspielern, die mit elektronischen Bildverfahren aufgewachsen sind, präsentierte sie bei ATI AGM in Spanish Point. Ein Artikel über dieses Thema erschien in Direction und kann auf Cathys Website gefunden werden unter http://www.cathymadden.net/articles.html.

Cathy Madden ist fest angestellte Dozentin an der Universität von Washington - School of Drama, Direktorin des AT Ausbildungs- und Schauspielstudio in Seattle, stellvertretende Direktorin von BodyChance, und regelmäßiger Gast bei Ausbildungsprogrammen und Schauspielschulen in Australien, Europa und New Zealand. Sie ist ehemalige Vorsitzende von ATI, als Sponsorin tätig und Vorsitzende des Vision/Mission Committee.

2. Sich an die Unterstützung abgeben - Robin Gilmore

Unterstützung ist überall. Wir sind in einem fortwährenden Duett mit der Schwerkraft. Unsere frühesten Reflexe stimulieren den Muskeltonus durch in Kontakt treten. Dieser Kontakt kann zu jeder Oberfläche oder einer anderen Person sein. Wir gewinnen die Fähigkeit, uns von der Oberfläche zu lösen und durch den Raum zu bewegen. Als Erwachsene mögen wir Gewohnheiten haben, zu viel Anstrengung zu benutzen in dem Versuch, Unterstützung zu „finden“. Wir können loslassen und uns wieder mit der zugrundeliegenden Unterstützung verbinden, die immer für uns da ist. In diesem Workshop werden wir in relativer Stille beginnen und qualitative Zustände Anzapfen, die durch das Abgeben an die Unterstützung aufkommen. Diese Entwicklungsphasen entwickeln sich zu kompletten Körperbewegungen. Die Reise vom Boden zum Stehen und Gehen kann eine Entdeckung auf Lebenszeit werden.

ROBIN GILMORE, MFA, begann 1980 damit, die Alexander-Technik und andere somatische Disziplinen zu studieren. Seit 1986 ist sie ein Teaching-Member und Sponsorin von ATI. Robin leitet ein Alexandertechnik-Ausbildungsprogramm in Greensboro, NC und von 1993 – 1999 leitete sie das Kyoto Alexander Program in Japan. Sie ist im Lehrkörper des jährlichen Residential AT Course an der staatlichen Universität in Ohio. Sie ist die Autorin von „Was jeder Tänzer über den Körper wissen muss“ und hat viele Artikel veröffentlicht. Robin tanzte ihr ganzes Leben lang. Ihre Choreographie wurde international aufgeführt.

3. Alexander Technik und Authentic Movement – Martha Hansen Fertman

Ich habe Authenic Movement zum ersten Mal während Jan Batys Sommer-Workshops in Vermont kennengelernt. Es wurde sehr sensible von Brownie Siegler und Susan Schell angeleitet. Meine nächste Erfahrung wurde von Barbara Conable und Anne Waxman während eines Sweet Briar Event angeleitet. Danach habe ich begonnen Authentic Movement, wann immer es ging und meist in Zusammenhang mit anderen AlexanderTechnik LehrerInnen zu erforschen. Über die Jahre habe ich gemerkt, das viele AlexanderTechnik LehrerInnen diese Erfahrung sehr verlockend finden.

Authentic Movement ist ein sehr einfacher Prozess mit zwei Menschen: Eine/r ist die/der Bewegende, die zweite Person ist der/die Zeugin. Die sich bewegende Person tut dies mit geschlossenen Augen und der/die Zeugin bleibt bei dem/der Bewegenden und hält den Rahmen für die Erfahrung. Die PartnerInnen gehen dann zurück zu dem Erlebten und mit Papier und Stift, Farbe schreiben sie es auf, malen. Dann sprechen sie über ihre Erfahrungen. Danach tauschen sie ihre Rollen.

Authentic Movement hat uns viel zu bieten. Es bietet eine realistische Möglichkeit neue Erfahrung zu integrieren und zu lernen. Es erlaubt uns Bewegungskreativität zu erforschen- tatsächlich bringt es uns mit der Wurzel von Kreativität in Kontakt. Und es stellt eine Möglichkeit dar unsere Kapazität zu Inhibieren weiterzuentwickeln und gleichzeitig in Kontakt mit einer sich bewegenden Person zu sein. In diesem experimentierenden Workshop werde ich sicher stellen, das jede/r den Prozess versteht und sich in ihrer Bewegungserfoschung wohl fühlt. Sakiko Ishitsubo wird mir assistieren.

Martha Hansen Fertman ist eine international anerkannte Lehrerin der Alexander Technik. Ihre Erfahrungen als junge Tänzerin führten sie zu einem ernsthaften Studium der Alexander Technik. Sie hat bei Catherine Wieloposka gelernt und bei Marjorie Barstow für viele Jahre voluntiert. 1976 begann sie TänzerInnen und andere Performer zu unterrichten. Im Jahre 1983 war sie entscheidend am Aufbau eines erfolgreichen und innovativen Trainingsprogramms für LehrerInnen der Technik beteiligt. Sie leitet diese Schule, heute bekannt als Philadelphia School for the Alexander Technique. Zusätzlich hat Martha Trainingsprogramme in Deutschland und Japan initiiert und unterstützend begleitet - erst kürzlich in Houston, Texas.

4. Mit Köpfen spielen – Jennifer Mizenko

Dieser Workshop fokussiert darauf, das Verhältnis zwischen Kopf und Körper zu erkunden. Die Erkundung wird das “Halten von Köpfen”, den Kopf zu Kopf Kontakt und die Kopf zu Hand Kontaktimprovisation einschließen.

Jennifer Mizenko ist Professor für Tanz und Bewegung für SchauspielerInnen an der Universität von Mississippi. Sie hält einen B. A. für Psychologie vom Kenyon College und einen M.A. für Tanz der Universität des Staates Ohio. Ihre weiteren Studien beinhalten: zeitgenössischer Tanz bei Wendy Hilton und Richard Powers, T'ai Chi bei Maggie Newman und die Arbeit von Jerzy Growtoski beimTeatr Piesn Kozla in Polen, sowie Anna-Helena McLean (Begründerin und Intendantin der Moon Fool Company).

Jennifer ist ein ATI LehrerInnen Mitglied und war von 2007 bis 2011 Vorstandsvorsitzende. Sie ist ausserdem eine zertifizierte Bewegungsanalystin nach Laban vom LIMS. Mizenko hat international auf Laban und Alexander Konferenzen referiert und hat sich seit 2001 spezialisiert in der Rollenarbeit durch "Verkörperung", in der sie ihr Wissen von Laban und Alexander integriert. Sie dient zur Zeit als Vorstandsmitglied bei der American College Tanz-Festival Association.

5. Handschrift - Hände schreiben: eine praktische Annäherung an den Gebrauch von Stiften und Tastatur - Gabriele Breuninger

Menschen tendieren dazu, einen Stift wie eine Zitrone zu pressen, wenn sie etwas schreiben wollen. Das liegt z.T. an der Schulerziehung, die lehrt, wie man den Stift zu halten hat sowie an inneren Konzepten über "Schönschreiben". Zusätzlich schreiben sie mit ihren Schultern oder dem Kopf nahezu auf dem Papier. Tippen und die PC-Tastatur haben das Problem nicht gelöst, sondern nur auf ein anderes Gerät verlagert. Menschen haben nicht sehr oft einen natürlichen Zugang zu Stiften und Schreiben. Wie können Menschen auf ihre Schreibgewohnheiten und -konzepte aufmerksam werden? Wie können sie Freude an dem Experiment haben, dass der Stift ihr Hand führt, währen sie ihre Gewohnheit von "Schönschreiben" (und andere Gewohnheiten...) unterbrechen? In diesem Workshop werden wir mit einer Sequenz von Experimenten spielen, die ich kreiert habe. Sie basiert auf dem Buch von Elizabeth Langford "Mind and Muscle" und wurde für die Anwendung in Workshops zum Thema Büroarbeit entwickelt und ist sehr brauchbar für Gruppenunterricht. Die Sequenz hat in ca 35-40 Workshops der letzten Jahre jedesmal wunderbare Ergebnisse für die Teilnehmer erzielt.

Gabriele Breuninger begann ihre persönliche Entdeckungsreise der AT während ihres Blockflötenstudiums an einer deutschen Musikakademie vor 23 Jahren. 4 Jahre hatte sie Einzelstunden bei Dr. Chris Stevens, bei dem sie anschließend auch die Ausbildung absolvierte. Sie arbeitet in ihrer privaten Praxis in Frankfurt am Main seit 1998 und gab Trainings für Unternehmen wie Lufthansa oder Banken. Sie präsentierte AT in einem praktisch orientieren Vortrag vor 60 Projektmanagern und ist dabei, ein Präsentationstraining, das AT einschließt, in Unternehmen zu etablieren. Ihr neuestes Projekt ist AT im Sportstudio: wie kann AT die Wirkung von Fitnesstraining steigern? Und sie kombiniert Coaching mit Elementen der AT.

Ihre Kenntnisse und ihr Unterrichtsstil sind von Tommy Thompson, Cathy Madden, Rosa Luisa Rossi, Don Weed wie auch von Elisabeth Walker und Walter Caringtons Schule beeinflußt. Sie liebt es, Spiele und Experimente zu kreieren, mit denen sich herausfinden läßt, wie wir diese Arbeit anwenden können. Ihr Fokus beim Unterrichten liegt darauf, die Menschen ins Denken zu bringen anstatt zu fühlen, was geschieht, weil sie davon überzeugt ist, dass AT zuvorderst Denkarbeit ist. Sie ist staatl. Musikerzieherin (Blockflöte) und Coach (MA), hat eine PR-Ausbildung gemacht und ist Reiss Profile Master (Lebensmotivanalyse)

6. Die Kraft und Formbarkeit von Berührung - Sarah Barker

Alexander Technik LehrerInnen lernen bei der Vermittlung der Arbeit von F.M. Alexander ihre Hände auf eine Art zu gebrauchen, die diese “Handarbeit” deutlich von anderen Körperarbeiten wie Massage oder Energieheilung unterscheidet. Es ist die Qualität der Berührung kombiniert mit fokussierter Aufmerksam- und Achtsamkeit sowohl beim Lehrer als auch beim Schüler, welche die Qualität unseres Seins und unserer Bewegung verwandeln kann. Tatsächlich stehen den AT LehrerInnen bei der Unterrichtung von Achtsamkeit, Innehalten und Richtung mehrere verschiedenartige Vorgehensweisen zu berühren zur Verfügung. Sarah Barker wird ihre Vorgehensweise vorstellen, mit den Händen die Achtsamkeit der SchülerInnen zu lenken, die Fähigkeit zu fördern, die Gewohnheiten der Zielorientierung zu beruhigen und loszulassen und die Balance und Koordination der SchülerInnen neu zu organisieren. Sie wird Übungen anbieten, die das Feingefühl und die Kraft der Berührung verbessern.TeilnehmerInnen werden paar-weise experimentieren, ihre “Handarbeit” verdeutlichen und ihre Reaktion auf die jeweilige Alexanderberührung erfahren. JedeR ist willkommen: langjährige LehrerInnen, AT- SchülerInnen in Ausbildung und AT-SchülerInnen. Wir werden gemeinsam forschen, unser Verständnis von Berührung und propriozeptivem Umlernen vertiefen sowie Erkenntnisse und Auffassungen teilen.

Sarah Barker - eine national anerkannte Leitfigur im Bewegungstraining und eine respektierte Trainerin für SchauspielerInnen - unterrichtet an der Universität von Süd Carolina. Bekannt für ihre erfinderische Art, SchauspielerInnen die Alexander Technik zu vermitteln, bildet sie Alexander Technik LehrerInnen in Japan und NordCarolina aus. Sarah ist die Autorin von “The Alexander Technique” (in fünf Sprachen übersetzt) und “Moving with Ease”, einer anleitenden DVD. Sarah Barker hat bereits mehr als 60 Produktionen gecoached und choreographiert und agierte als professionelleSchauspielerin in Produktionen der Universität. Sie leitete eine Studie zum Thema „Auswirkung der AlexanderTechnik auf die Balance im Alter“ und entwickelt derzeit mehrere weitere Studien.

7. Zeit und Berührung: 21st Jahrhundert “Mittel-wodurch”-Trilogie, Teil 3 – Debi Adams und Bob Lada

In Teil 1 haben wir drei verschiedene Hauptwege des Lernens eingeführt: visuell, kinästhetisch und auditiv. In Teil 2 haben wir eine Lehrmethode eingeführt, mit der beide Gehirnhälften des Schülers angesprochen werden. Dieses Jahr werden wir erforschen, wie wir in Berührung kommen mit der eigenen und der Vergangenheit, Gegenwart und unerforschten Zukunft des Schülers. Und wie wir in unterschiedliche Zeitgefühle einsteigen können. Wir werden Aufmerksamkeits-Szenarios nutzen, um unterschiedliche Formen der „Mittel-wodurch“ heraus zu kitzeln, die klar zu dem modernen Schüler sprechen.

Debi Adams ist eine von Tommy Thompson und von ATI zertifizierte Alexander-Technik Lehrerin. Debi ist ein Gründungsmitglied von ATI. Sie ist auch zertifizierte Klavierlehrerin (Music Teachers' National Association (MTNA)). Debi hat ein M.M. Degree für Klavier Performance der Boston University inne. Zurzeit unterrichtet sie Alexander-Technik am Bostoner Konservatorium, wo sie vor kurzem ein LehrerInnen-Ausbildungs-Programm startete. Sie unterrichtet auch am Alexander Technique Center in Cambridge mit Tommy Thompson. Sie führt im Raum Boston eine Privatpraxis für Alexander-Technik und Klavier und tritt dort auf. Debi hat in den USA und in der tschechischen Republik Workshops gehalten (www.thewelltemperedpianist.com und www.DebiAdamsAT.com). Debis Interesse für die Methode stammt von ihren eigenen Erfahrungen, als sie sich von einer Handverletzung erholte. Die Alexander-Technik war die letzte Disziplin in einer langen Reihe von Erforschungen und es war die einzige, die ihr hinreichend das bot, was sie brauchte. Sie fühlt sich verantwortlich, diese wichtige Arbeit an andere weiterzugeben und hat seitdem verschiedene Artikel in Musik- und Alexander-Technik Journalen veröffentlicht.

Bob Lada ist ein von Tommy Thompson und von ATI zertifizierter Alexander-Technik Lehrer. Bob ist Professor am Berkley College of Music und lehrt am Alexander Technique Centre in Cambridge, Cheaspeake Bay Alexander Studies, American Repertory Theater und an der Harvard Extension School, genauso wie in seiner Privatpraxis in Cambridge, MA. Er hat in den USA und in Europa Workshops gehalten und ist Gründungsmitglied von ATI. Bobs Hintergrund ist Sport und Analytik. Er sieht die Alexander-Technik als eine großartige Hilfe, um sich in Performance-Situationen nicht im Weg zu stehen, so dass sich Kreativität und Fähigkeiten entfalten können. Seine Ansicht von Alexander-Technik ist, dass man die Energie, die man braucht, um sich aufrecht zu halten, in etwas transformiert, das für unsere Kreativität zur Verfügung steht. Er arbeitet zurzeit an Videos über die Methode, die er auf seiner Webseite veröffentlichen wird. www.rllalex.com.

8. Das Erreichen zuverlässiger Sinneseinschätzung – David Gorman

Irgendwo schreibt Alexander (und ich umschreibe das frei), dass wir ohne eine zuverlässige Sinneseinschätzung, keine Hoffnung auf einen guten Gebrauch haben. Ich stimme dem absolut zu, und dennoch wird zuverlässige Sinneseinschätzung häufig als weit entferntes bzw. fast unerreichbares Ziel angesehen. In der Zwischenzeit sollen wir unsere Gefühle einfach ignorieren und nicht beachten. Wie auch immer – es sind nicht unsere Sinne, die unzuverlässig sind, es ist unsere Interpretation unserer Sinneserfahrung, die unzuverlässig ist. Tatsache ist – weit ab von Unzuverlässigkeit – unsere Sinne teilen uns permanent wichtige Informationen darüber mit, was passiert und wie wir darauf reagieren. Wir missverstehen einfach die meisten Informationen…

Wenn wir einmal diese Informationen annehmen können und die Missinterpretationen durchschauen, bekommen wir Zugang zu dem Wert und dem Reichtum der Informationen, die uns in unserem täglichen Leben leiten. Und es dauert noch nicht einmal so lange, bis wir verstehen, was es ist…

Dies wird ein experimenteller Workshop sein, in dem wir erforschen, wie wir unsere propriozeptiven Erfahrungen missinterpretieren und was sie uns tatsächlich zeigen. Und wie wir das nutzen können, um selber besser zu reagieren bzw. uns besser zu gebrauchen. Es wird eine Menge zum Mitnehmen und damit Spielen geben – im täglichen Gebrauch und beim Unterrichten.

David Gorman studiert Alexander-Technik seit 1972, zunächst in London bei Walter Carrington, wo er 1980 Lehrer wurde. Im gleichen Jahr wurde sein 600-Seiten illustrierter Text „The Body Moveable“ veröffentlicht. Er unterrichtete seitdem weltweit in Trainingskursen für Alexander-Technik, Feldenkrais, Osteopathie, Chiro-Practic, Massage, für Ärzte in Krankenhäusern und Reha-Kliniken sowie für Künstler, Orchester und an Konservatorien. Er leitete in den 80ern und 90ern ein Alexander-Training in London, in dem 48 Lehrer ausgebildet wurden. Über die Jahre führte sein sich veränderndes Verständnis der Hauptursachen der Probleme der Leute dazu, dass er in seinem Alexander-Technik Training mehr und mehr kraftvolle Wege anbot, die Menschen dabei helfen, sich zu verändern und unabhängig zu werden in ihrem Lernen. Außerdem wurde es klar, dass eine Menge der Schwierigkeiten der Menschen nicht an ihrem physischen Gebrauch hängen, sondern etwas zu tun hat mit ihren Ideen, Glaubenssätzen und ihrem Denken. So entwickelte David einen neuen ergänzenden Ansatz: LernMethoden (und ein Nebenzweig, „Anatomie der Ganzheit über unser menschliches Design“), welche sich mit der Alexander-Technik überschneiden. Dieses Werk mit vielen Facetten wurde nun in die Lehrpläne der Performance-Hochschulen in Europa, Kanada und den Vereinigten Staaten integriert durch eine steigende Anzahl von LernMethoden-Lehrern – die meisten von ihnen sind auch Alexander-Technik Lehrer.

9. Die fundamentalste Frage in dieser Arbeit – David Gorman

Es ist gut, wenn wir ab und zu zurückgehen und uns selber nach den Grundlagen unserer Arbeit fragen – es klärt zum einen, was wir tun und warum wir es tun und zum anderen frischt es den Weg auf, wie wir es tun. Eine der fundamentalsten Fragen, die wir uns als Menschen fragen können, ist, ob wir als Menschen von Hause aus ganz und integriert sind (und daher die Probleme, die wir erfahren, ein Ergebnis davon sind, wie wir in diese Ganzheit und Integration eingegriffen haben), oder ob wir mit Fehlern behaftet sind, weil unsere Evolution nicht mit unserer Kultur mitgekommen ist oder unsere Körper unperfekt entwickelt sind für Aufrichtung und das moderne Leben, usw. (und daher werden wir zwangsläufig dazu tendieren, Probleme zu erfahren, es sei denn wir nutzen unsere neue Fähigkeit, uns selbst zurück zur Ganzheit und Freiheit zu schubsen, bzw. wegzubringen von der Tendenz davon abzuweichen). Dies sind nicht nur Gegensätze, sondern wenn das eine wahr ist, wird ein völlig anderer Ansatz benötigt als wenn das andere wahr ist. Dies ist auch ein praktischer Workshop, der dazu dient, nicht nur zu sehen, wie wir diese Frage mit der Evidenz unserer eigenen Erfahrung zufriedenstellend beantworten können, sondern diese Frage auch zu nutzen als einen Weg, das Interesse der Schüler zu wecken und ihre Neugier auf diesem Weg der Entdeckung zu entfachen. Ich würde sagen, dass das fortwährende Stellen dieser Frage und der Prozess der Suche nach Antworten seit Jahren zum Kern meines Unterrichtens geworden ist. Es wird viel zum Mitnehmen und zum Spielen geben – fürs tägliche Üben und fürs Unterrichten.

10. Die Kunst der Anmut und Leichtigkeit beherrschen durch Bauchtanz und die Alexander-Technik – Denise Mireau

Tanz besteht aus Verbindung. Verbindung mit dem Boden, Verbindung mit der Musik, Verbindung mit uns selbst, Verbindung mit anderen. In diesem Workshop werden wir die Prinzipien der Alexander-Technik auf den Bauchtanz anwenden – einen Tanz, der das Fliessen verkörpert. Vergrößere den Fluss Deiner Bewegungen. Finde mehr Leichtigkeit, Beweglichkeit und Anmut. Lerne grundlegende Bauchtanzbewegungen wie Kreise, die Figur 8 und Wellen sowie eine kurze Geschichte des Bauchtanzes. Keine Vorerfahrung notwendig!

Denise Mireau hat über 25 Jahre Erfahrung als Tänzerin und Lehrerin von Tänzen aus dem Mittleren Osten. Sie ist außerdem zertifizierte Alexander-Technik-Lehrerin und Pilates Instruktorin.

11. ATFIT, Alexander-Technik und Fitness: Eine Disziplin der anderen vorstellen - ein Bewegungsworkshop – Julie Rothschild

In diesem Bewegungs-Workshop werde ich die Teilnehmer in ATFit™ einführen, ein adaptierbares Bewegungs- und Fitness-Programm, welches ich kreiert habe. Ich werde außerdem von dem Kurs berichten, an dem ich teilgenommen habe, um ein zertifizierter Personal Trainer der Nationalen Akademie für Sportmedizin zu werden und wie ihre Methoden mit der Alexander-Technik ineinander greifen.

Julie Rothschild, Tänzerin, Choreographin und Alexander-Technik Lehrerin, unterrichtet seit über 20 Jahren Tanz und Bewegungs-Workshops im akademischen und gesellschaftlichen Umfeld. Sie hat 1993 begonnen, Alexander-Technik zu studieren und ihre Ausbildung zur Lehrerin mit dem Chesapeake Bay Alexander-Programm 2007 abgeschlossen. Aktuell lebt Julie in Boulder, Colorado.

12. Die Primärsteuerung als Pipeline für Freude und Neugier! Oder „Ich sehe Dich“, „Hier bin ich“ – Belinda Mello

Weil ich die Freude habe, Schauspieler zu unterrichten, “The use of the self“ wurde ein Synonym für die Lebendigkeit des Selbst. Unser erster Impuls, den Anschluss zu verbinden mit Bewegung, Atem, Stimme und Aktion. Zufriedenheit und Freude ersetzen Ziel-Fixierung, wenn der Neugier und dem Interesse gefolgt wird. Der Workshop wird experimentell. Wir werden einer Sequenz vom Boden bis zu einer Reise durchs All mit anderen folgen. Einige Strukturen aus der Bewegungs-Entwicklung und aus Theaterspielen werden verwendet.

Belinda Mello bietet Einzel- und Gruppenstunden in Manhattan und Brooklyn im Rahmen ihrer Firma AT Motion an und als Mitglied des Tom Todoroff Studio Konservatoriums, der Barrow Group und des Theater-Lehrstuhls des Brooklyn Colleges. Sie unterrichtet außerdem am Alexander Residential Workshop in Spkane. Belinda studierte bei Marjorie Barstow und graduierte an der Alexander Foundation of Philadelphia (1989) mit nach-graduierten Zusatzpunkten, die den Carrington-Ansatz von John Nicholls enthielten. Ebenso dazu gehört ein fortwährender Austausch mit Dr. William Conable. Belinda ist teilhabendes Mitglied der ACAT. Sie bezieht sich auf ihren Hintergrund aus Tanz- und Bewegungsanalyse aus ihren Studien klassischer und moderner Tanztechniken, Laban, Ideokinesis, Kontaktimprovisation, Yoga und Body Mind Centering mit Bonnie Bainbridge Cohen. Bellinda ist leidenschaftlich in der Integration der Alexander-Technik in Trainings für Künstler, Proben und Aufführungen. Sie ist Ko-Produzentin von Freedom to ACT: einer Konferenz für Schauspiel und Alexander-Technik. Ihr Artikel (zusammen mit Teva Bjerken) „Kultivierung eines lebendigen Gebrauchs von Spannung: die Synergie zwischen Schauspiel und Alexander-Technik“ wird in Tanz, Theater und Künstler-Trainings-Journalen gedruckt. Sie hat gespielt und trainiert an Theatern in NYC und international, hat einen MFA in Theaterleitung und bietet Bewegungs Dramaturgie und Performance-Coaching für Produktionen an. Ihre künstlerische und erzieherische Arbeit beinhaltet „Mask Training and Performance“. www.AlexTechMotion.com

13. Mit deinen Händen unterrichten, von Herzen unterrichten. - Renée Jackson

Der Workshop untersucht die Verbindung unserer Hände und unserer Herzen, und wie wir diese Verbindung mit unseren Schülern kommunizieren können. Beginnend damit wie wir unsere Hände hoch bringen, um die Konversation zu starten, überprüfen wir dann die Verbindungen unseres Herzens und unserer Hände in Bezug zu unseren Muskeln, Nervensystem und Energie. Auf diesen Erfahrungen aufbauend werden wir sehen wie unsere Hand- Herz- Verbindung uns mit Fremden, Schülern und anderen verbinden könnte.

Renée Jackson, B.Mus.(Bachelor of Music), M.M.(?), NCTM (staatl. gepr. Musiklehrerin), ATI, ist Musikerin, AlexanderTechnik Lehrerin und Energiearbeiterin. Sie lernte bei der Alexander Alliance in Philadelphia und privat in Columbus, Ohio. 2001 wurde sie durch Alexander Technique International zertifiziert. Sie hat Alexander-Technik-Workshops für viele Universitäten und Konferenzen gegeben, erst kürzlich für die Florida Southern Universität und den Long Bay Musik Lehrerverband in Myrtle Beach, SC, in 2012 und 2013. Sher hat Alexander Technik Kurse für die Theater Abteilung der Coastal Carolina Universität im Herbst 2011 gegeben und wurde Practioneer für Nervous System Energy Work (Energiearbeit am Nervensystem)

Sie unterrichtete Musiktheorie, Klavier und Kammermusik auf akademischem Niveau, dirigierte den Beth El (Akron) Synagogenchor und spielte die Begleitung für professionelle Sänger und Organisationen. Seid sie wieder in Myrtle Beach ansässig ist (Juli 2008) hat Renée für (und mit) Carolina Master Chorale, Long Bay Symphony, und verschiedenen Soloisten gespielt und gesungen.

Sie schrieb einen Artikel über die Taubman-Lehre für Klavier (die sie mit Edna Golandsky erforscht hat) und Alexander-Technik für www.alexandertechnique.com, der dort auch zu finden ist. Sie ist Gründungsdirektorin des Myrtle Beach Alexander TechniK und Energie Workshops.

14. Lernen laut und deutlich zu sprechen - Vokale Akustik und AlexanderTechnik - Kathryn Armour

Nach Erkundungs-Etüden für besseres strukturelles Bewusstsein wird eine kurze Präsentation der Anatomie für die Stimme folgen, und mehr nachklingende/ mitschwingende Sprache. In Partnerarbeit integrieren wir die Stimme in das gesamte Selbst. Als Gruppe bewegen wir uns in Richtung Gesang.

Kathryn Armour (M.A. Universität von Chicago) studierte 5 Jahre Stimme in Florenz, Italien, und kehrte dann zurück, um Stimme und Schauspiel in New York zu studieren.

Sie war Finalteilnehmerin bei beiden: Metropolitan Opera und Pavarottis Wettbewerbe, und sie hat umfassende Performance Erfahrung in allen Genres von Oper bis Broadway und Cabaret. Sie war 17 Jahre an der Stimme - Fakultät der New York City Universität und unterrichtete im CAP21 Musik-Theater-Studio.

Sie hat ein Studio in mid-town-Manhattan, in dem sie Stimme zusammen mit AlexanderTechnik für klassische und Broadway Sänger_innen unterrichtet.

Sie gibt einen Intensiv-Sommerkurs am Comer See in den italienischen Alpen und im Spätsommer ein Stimme- Camp in New Hampshire, www.kathrynarmour.com.

Zur Zeit ist sie Stimme- und AlexanderTechnik-Lehrerin für die Broadway award-winning Fiasco Theater Company, welche Sondheims "Into the woods" für das McCarter Theater präsentiert (April 2013). Kathryn wurde zertifiziert als AlexanderTechnik-Lehrerin 2003 und ist ATI- Mitglied. Sie war Performerin auf den letzten drei internationalen AlexanderTechnik-Kongressen. In den Semestern 2012-2013 unterrichtete sie Workshops an der Wisconsin Medical School Voice Clinic; the Sinclair Studio in Toronto, Canada; die Freedom to Act Konferenz in New York City, und am Wheaton College (MA) Drama und Tanz Dept.

15. Lernen während du unterrichtest - Unterrichten während du lernst - AlexanderTechnik-Prinzipien während des Arbeitens an Aktivitäten in die Tiefe gebracht- Tommy Thompson

Wir werden Wege des Arbeitens mit solch großem Maß an Bewusstsein erproben, die man überhaupt für möglich halten könnte während man arbeitet. Es wird einen deutlichen Schwerpunkt auf Klarheit und Einfachheit geben sowohl bei der Erläuterung als auch in der Praxis wenn wir unsere Hände gebrauchen, um die verkörperten Prinzipien und Konzepte von Alexanders Arbeit zu übermitteln. Für unsere Schüler schauen wir nach dem Wert, den diese Arbeit der Person bringt anstelle dessen, was der Schüler der Arbeit bringt. Ersteres hilft die Leistungsfähigkeit zu verbessern und löst gewohnheitsmäßige Folgerungen auf, alles ziemlich nützlich. Das Letztere gibt uns die Chance, ihr Potenzial auszuleuchten, eher als ihre Gewohnheiten zu korrigieren; unermesslich persönlich und umgestaltend, nutzen wir unsere gewohnheitsmäßige Natur als Referenzpunkt, um näher ins Mögliche zu schauen. Für dich persönlich wird der Workshop Wege bieten, dich selbst zu erfahren, deine Lebensabsicht besser zu verdeutlichen und zu reflektieren als Zugang, Gemeinschaft zu bilden.

Tommy Thompson unterrichtet seit 37 Jahren AT für professionelle und olympische AthletInnen (1976 stand er der olympischen Rudermannschaft der USA als Assistent zur Seite), Dressur-ReiterInnen, TherapeutInnen, Ärzte, MusikerInnen, TänzerInnen, SchauspielerInnen, Kinder und Behinderte. Neben Einzelunterricht hat er mehr als 350 Workshops für AT LehrerInnen und SchülerInnen in den USA, Kanada, Japan und Europa gegeben. Seit 1983 leitet Tommy eine Schule für AT LehrerInnen in Cambridge, Massachusetts.

Tommy ist im Lehrstab der Harvard University und unterrichtet die Hochschulabsolventen der Abteilung für fortgeschrittenes Schauspieltraining, Harvard University/Moscow Art Theater und dem American Repertory Theater in AT.

Tommy ist Mitbegründer, Gründungsmitglied von ATI und war 1. Vorsitzender des ersten Vorstands. Auf Grund seiner langjährigen Verdienste wurde ihm die Ehren-Mitgliedschaft verliehen. Mit Frank Pierce Jones schrieb er das Buch „Scientific und Humanistic Contributions“. Des weiteren sind unzählige seiner Artikel zum Thema AT, TaiChi und Theater in diversen Zeitungen, Journalen und Newslettern veröffentlicht. Beim ersten und zweiten internationalen AT Kongress präsentierte er seine schriftlichen Arbeiten und im August 1991 wurde er als AT Lehrer der zweiten Generation als Meisterklassen-Lehrer zum 3. Kongress eingeladen. Für die Kongresse in Lugano wurde er ausgesucht, kontinuierliche Lerngruppen anzuleiten. 1982 war er Mitbegründer der AT Association (ATA) von Neu England, sowie des Frank Pierce Jones Archiv und des F.M. Alexander Archiv, mit Sitz in der Wessell Bibliothek an der Tufts Uni. Sechs Jahre stand er dieser Organisation als Direktor vor.

Seit 20 Jahren bildet er weltweit an AT Schulen aus.

16. Alexander-Technik und die Stille in der Meditation - RJ Fleck

Im Allgemeinen denken wir, dass die Alexander-Technik auf Bewegung angewandt wird. Wir raten unseren StudentInnen, zu vermeiden, dass sie eine bestimmte fixe Haltung einnehmen und beibehalten. In diesem Workshop werden wir Stille als eine Bewegungsform erörtern, erforschen und erfahren und entdecken, wie die Methode über die engagierte und gut angewiesene Bewegung hinaus auch dafür entscheidend ist, eine dynamische Stille zu realisieren, die wichtig für eine meditative Vertiefung ist.

R.J. Fleck hat höhere Grade der Universität von Toronto und Californien inne und schloss an der Stanford Univertität in Musikaufführung und Komposition, Computerwissenschaften und als digitaler Toningenieur ab. Er ist ein guter Pianist, unterrichtet Musik, Alexander-Technik, Pilates und Computerfähigkeiten. Er managet ein kleines Computerlabor von seinem Haus im Stadtviertel Little Portugal in Toronto aus. In den letzten Jahren widmete er sich Embodiment Praktiken wie Alexander-Technik, Pilates, Tài Chi, Yoga und Vipassana Meditation. Er absolvierte 2007 seine Ausbildung am Susan Sinclair Alexander-Technik und Pilates Zentrum als Lehrer der Alexander-Technik und 2009 als Pilates Lehrer.

17. Contact Improvisation und Alexander Technik – Gilles Estran and Susan Sinclair

VON ORIENTIERUNG ZU DESORIENTIERUNG ...

Die AlexanderTechnik öffnet uns für unsere bewusste Führungsfähigkeit uns selbst zu lenken, mit Feinfühligkeit und Präzision, in jedwedem Umstand, als globales und konsistentes System.

Contact Improvisation öffnet uns für unsere taktile Führungsfähigkeit uns selbst zu irritieren, mit Feingefühl und Präzision, in jedwedem Umstand, als ein wahrnehmendes und in Beziehung stehendes System.

Zwei Wege in der Kunst eine Revolution zu leben durch Berührung und Bewegung, die zusammenarbeiten, die eigene Autonomie aufzubauen und in menschlichen Beziehungen und Umgebung zu experimentieren.

... EIN WEG ZU FLUIDITÄT ...

Wir beginnen mit der Essenz der Beziehung von Kontakt : Berührung/Berührt werden. Das ist der Startpunkt für Improvisation, sensitive Funktion und Hauptstrang für tänzerischen Austausch. Dafür werden wir einen Raum bereithalten, der Präsenz und Bereitschaft für einen improvisatorischen Zugang unterstützt: eine Verfassung der Achtsamkeit.

Die Beziehung ist der Schlüssel zu getanztem Austausch. Sie ist grundlegend in der Wertschätzung für die Botschaft, die die Umgebung an uns hat: die Präsenz und die Handlung des anderen, kreativen Tänzers/Tänzerin, ständig den Kontext verändernd, die Verfassung nicht zu vergessen, den Raum, die Zeit. So viele Wege, der sich erneuernden Aufmerksamkeit für Kontakt, berühren und berührt zu werden zu entwickeln.

... AUF DER SUCHE NACH DER GEGENWÄRTIGKEIT.

Susan Sinclair unterrichtet Pilates in Toronto seit 1989 und AT seit 1993, nachdem sie von Bruce und Martha Fertman ausgebildet und zertifiziert wurde. Sie bildet AT-LehrerInnen seit 2003 und Pilates LehrerInnen seit 20 Jahren aus. Susan hat sich selbst nach einer Verletzung mit Hilfe der AlexanderTechnik neuausgerichtet und umerzogen und hat weiterhin über viele Jahre Contact Improvisation und Aerial Dance erforscht. Mit CI Tänzerin und Lehrerin Suzanee Liska hat Susan kürzlich angefangen eine Workshopserie in AT und Contact Improvisation zu geben. Sinclair präsentierte ihre Arbeit auf dem 8. und 9. Internationalen AlexanderTechnik Congress. Sie gehört zum Lehrkörper der Housten School of AlexanderTechnique und hatte die grosse Freude im Mai in Sakiko Ishitsubos AlexanderTechnik Schule in Tokyo zu unterrichteten.

Gilles Estran hat mit Marie-Françoise Le Foll in Paris gelernt, mit Frank Ottiwell, Bruce Fertman und Martha Hansen Fertman, Tommy Tompson. 1990 begann er zu Unterrichten. Zur Zeit unterrichtet Gilles TänzerInnen, Schauspieler,- und MusikerInnen und seit 2006 bietet er einen Ausbildungskurs in Bordeaux und Paris an. Gilles hat ausserdem Kontakt-Improvisation gelernt und unterrichtet sie seit 1990.

Durch seine Studien zur menschlichen Bewegung - Koordination - und durch das Ausüben von Tanzbewegungen - Kreativität - fand Gilles Estran zu seinem Lehrkonzept. Sein Modell sieht das vollkommene Sein, Ausgewogenheit und Poise als Funktionen des Geistes. Wenn auch F. M. Alexanders Prinzipien die Grundlage für seine pädagogische Herangehensweise sind, so bleibt doch die Kontakt Improvisation ein essentielles Mittel diese zu steigern und damit zu experimentieren. In diesem Sinne bietet der Argentinische Tango einen idealen Lernprozess, der sich auf Berührung und Verbindung gründet.

18. Yoga und AlexanderTechnik - Esther Cieri

Der Workshop schaut nach der Rolle, die Yoga spielt, wie wir uns in der Welt bewegen. Er erforscht unsere Beziehung zu Erde und Schwerkraft, unser Denken, unsere Sinne und unsere Beziehung zu uns selbst und zueinander.

Wir erforschen, wie wir eine Yoga-Praxis entwickeln können, die den Prinzipien der Alexander-Technik und dem Yoga treu bleibt. Im Yoga, obgleich es sich aus der Ganzheit des Menschseins begründet, wird aber oft in den Asanas Bewegungsübungen die Details der Haltung und Ausrichtung und die Methoden bei der Korrektur der Haltung überbetont auf Kosten der Betrachtung des ganzen Menschen, die das selbstkoordinierende Bewegungs- und Heilungssystem würdigt. Als Resultat werden wir eher teil-fokussiert als an der ganzen Person orientiert zu sein.

Wir werden uns eingehend mit einer Asana-Übung beschäftigen, die unsere Absicht und Aufmerksamkeit in den Vordergrund stellt oder so unser Bewusstsein, dass wir das "von unserem eigenen Tun ablassen" üben können, so dass " das Richtige passieren kann".

Außerdem werden wir erforschen wie unser Denken und Bewegen auf der Matte eine Reflexion davon ist, wie wir unser tägliches Leben "außerhalb der Matte" angehen.

Esther Cieris Hauptziel als Lehrerin ist es, einen sicheren Raum für ihre Schüler zu schaffen, damit sie dort kontinuierlich ihr eigenes Potential wieder entdecken können.

Ihr Ziel ist es, die Bedingungen zu geben, in denen Menschen neue Wege des Denkens, Bewegens und Seins erfahren können. In 2001 wurde Esther zertifiziert Yoga zu unterrichten, begegnete da Susan Sinclair und begann ihre Reise, Pilates Lehrerin und AlexanderTechnik-Lehrerin zu werden. Im Dezember 2009 erhielt sie ihr Pilates-Zertifikat und im Januar 2010 ihr ATI-Zertifikat. Ihr Hintergrund in der Bewegungserziehung hat seine Wurzeln in umfassendem klassischen Ballett und Modern Dance Training. Dieser Workshop ist inspiriert von den Studien mit David Gorman in den letzten 1 1/2 Jahren.

19. Schaupiel, Direktiven und Alexander-Technik – Janet Feindel

SchaupielerInnen und RegisseurInnen am Theater die Alexander-Technik zu unterrichten, kann eine Herausforderung sein. In diesem Seminar erforscht Feindel einige der Methoden, die sie in ihrem Buch "The Thought Propels the Sound" (Der Gedanke als treibende Kraft für den Ton) dargestellt hat, um SchauspielerInnen und RegieseurInnen anzuleiten, die Prinzipien der Alexander-Technik während der Proben- und Textarbeit anzuwenden.

Feindel verwendet viele Techniken, die sie als Gesangs-und Alexander-Techniklehrerin. In diesem Seminar werden Wege erforscht, die Prinzipien Alexanders durch Imagination bei der Erarbeitung eines Textes anzuwenden. Sie wird auch neue Wege suchen, um die Alexander-Technik in den Probenprozess einzubauen und die geeignete Sprache zu finden, um SchauspielerInnen anzuleiten.

Janet Madelle Feindel ist Professorin an der Schule für Drama, Carnegie Mellon University. Sie war Coach u. a. beim Stratford Shakespeare Festival/Birmingham Conservatory, Canadian Stage Company, Theater für New Audience, New York. Ihr Buch "The Thought Propels the Sound" wurde mehrmals veröffentlicht, ein Stück "A Particular Class of Women", herausgegeben in Singular Voices, Canada Playwrights’ Press und ihre Artikel erscheinen in Congress Papers 2005, 2009, so wie ein Kapitel in Performer's Voice (Plural). Sie ist eine ausgewiesene Linklater Stimm-Lehrerin, eine zertifizierte Fitzmaurice Stimm-Lehrerin und ein ATI zertifiziertes LehrerInnen-Mitglied seit 2003. Sie hat ein LehrerInnen Training bei David Smukler absolviert und mit Cicely Berry, Andrew Wade, Francis Thomas gelernt und bei Richard Armstrong (Roy Hart) assistiert. Janet arbeitete mit und unterrichtete viele SchauspielerInnen, wie z.B. F. Murray Abraham; Martha Henry, Brian Bedford, Fiona Reid, Zach Quinto, Joe Manganiello, dem Tony Award Nominierten Rory O´Malley und Patina Miller.

Sie graduierte als AlexanderTechnik-Lehrerin der AlexanderAlliance bei Bruce Fertman und Martha Hansen, 2003, und führt ein fortlaufendes Studium mit hervorragenden AT-LehrerInnen (Jörg Asshoff, John Brown, Michael Frederick, John Nichols, Frank Ottiwell and Anne Waxman) weiter. Sie hat an internationalen Konferenzen teilgenommen, z.B. ATI AGMs, 2 Internationalen Kongress der AlexanderTechnik; und gibt Workshops in Deutschland, Toronto, Pittsburgh und Quebec.

20. Training Up Koordination: AlexanderTechnik und die Pilates Methode – Susan Sinclair

Wir werden eine einfache Bewegungsabfolge machen, die Susan als Vorbereitung designed hat - für Pilates, Tanz oder auch unsere ganz alltäglichen Bewegungen des Lebens, für die organisierte, koordinierte, flüssige Bewegung eine Grundlage für leichte Beweglichkeit darstellt.

Diese leicht auszuführenden aber speziellen Bewegungen sind mit den Alexander Prinzipien im Kopf exzellent um eine einheitliche Körperbewegung zu entwickeln, die uns in die Verfassung von Bereitschaft und Verfügbarkeit bringt, egal welche Art von Bewegung Du zu machen gedenkst.

Susan Sinclair unterrichtet Pilates in Toronto seit 1989 und AT seit 1993, nachdem sie von Bruce und Martha Fertman ausgebildet und zertifiziert wurde. Sie bildet AT-LehrerInnen seit 2003 und Pilates LehrerInnen seit 20 Jahren aus. Susan hat sich selbst nach einer Verletzung mit Hilfe der AlexanderTechnik neuausgerichtet und umerzogen und hat weiterhin über viele Jahre Contact Improvisation und Aerial Dance erforscht. Mit CI Tänzerin und Lehrerin Suzanee Liska hat Susan kürzlich angefangen eine Workshopserie in AT und Contact Improvisation zu geben. Sinclair präsentierte ihre Arbeit auf dem 8. und 9. Internationalen AlexanderTechnik Congress. Sie gehört zum Lehrkörper der Housten School of AlexanderTechnique und hatte die grosse Freude im Mai in Sakiko Ishitsubos AlexanderTechnik Schule in Tokyo zu unterrichteten.